CASA CORAZZA

V
GRADO
CIVIDALE
LE GROTTE
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VILLA MANIN


CIVIDALE

Seine Geschichte, seine Dokumente, seine Position und seine Landschaften und, warum nicht, die unvergleichlichen gastronomischen Spezialitäten, machen aus Cividale ein Unikat des regionalen Gebietes. Eben deshalb werden sich die Liebhaber der Kultur, der Ruhe und des guten Weins wohl fühlen, wenn die diese Route durch das Stadtzentrum oder den Tälern entlang des Natisone nehmen. An den Ufern des Flusses Natisone liegend, hat Cividale del Friuli über die Jahrhunderten eine noble und strenge Haltung entwickelt und beibehalten: einer Hauptstadt mit großer strategischer Wichtigkeit würdig, die vom Vorbeizug fremder Völker, wie den Longobarden und den Franken, gezeichnet und bereichert wurde. Man fängt mit der Stadtbesichtigung im Herzen des historischen Zentrums an: dem Domplatz. Hier befindet sich der “Palazzo Nordis” und der eindrucksvolle Palazzo dei Provveditori Veneti (“Palazzo der Venezianischen Räte”), der heute das Archäologische Nationalmuseum beherbergt: dieses bietet eine wertvolle Möglichkeit, die komplexe historische Zeitgeschichte zu verstehen, während der die Einfälle seitens jener Völker, die gemeinhin als “Barbaren” bezeichnet werden, zahlreich waren.Wenn man den Corso Mazzini, die Hauptstraße des Städtchens einschlägt, taucht man immer weiter in die antike Seele von Cividale ein, bis zur Piazza Paolo Diacono, die jeden Tag vom pittoresken Markt der Kräuterfrauen belebt wird. Wenn man den Platz verlässt und sich ein wenig zwischen den Gassen verläuft, vorbei an den mächtigen Festungsmauern, welche die majestätischen Stadttore einschließen, kommt man zur Kirche von San Francesco, die auf dem gleichnamigen Platz steht und deren Äußeres von der Schönheit ihres Inneren nichts ahnen lässt. Zurückkehrend, hinter dem Dom, atmet man hier, noch mehr als woanders, longobardischen Widerhall ein. Auf dem Rückweg, hinter dem Dom, spürt man hier mehr als anderswo den Widerhall der longobardischen Vergangenheit. Gleich in der Nähe, zwischen dem Zauber des Grüns auf den Mauern, erreicht man den sehr berühmten “Tempietto Longobardo” (kleinen longobardischen Tempel), den höchsten Ausdruck des westlichen Hochmittelalters.
Vor dem Gebäude des VIII Jahrhunderts, das wunderschöne Panorama auf den “Ponte del Diavolo” (“Teufelsbrücke”) und den Natisone, der zwischen tiefabfallenden Wänden fließt. Die Via Monastero Maggiore, mit dem charakteristischen groben, unregelmäßigen Steinpflaster, führt direkt zum “Ipogeo Celtico”, einem seltsamen und interessanten, künstlichen Grottenkomplex, der in mehreren Stockwerken gegraben wurde und durch steile, aber außergewöhnliche Stiegen erreicht werden kann

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